MEDIENMITTEILUNG
JA zu Managed Care: Für die Schweizer Hausärzte ein vertretbarer Kompromiss
Durchbruch der integrierten Versorgung dank eines fairen Kompromisses
Der Berufsverband «Hausärzte Schweiz» begrüsst den Entscheid der nationalrätlichen...
Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
Vorinformation
Ein Fest zugunsten der Volksinitiative am 28. Oktober 2010 in Zürich
Jahreskongress SGAM 2011
SwissFamilyDocs Conference 2011

Initiative "Ja zur Hausarztmedizin"
Nachdem die SGAM-Kader bereits am 9. Mai 2009 auf dem Bürgenstock einstimmig beschlossen hatten, eine Volksinitiative zu lancieren, erfolgte nun am 2.Juli 2009 die formelle Konstituierung des Initiativkomitees in Bern.
Das Wichtigste in Kürze:
- Das Initiativkomitee besteht aus 26 Hausärztinnen und Hausärzten (aus den Verbänden SGAM, SGIM, SGP, FMP)
- Zum Präsidenten des IK wurde Prof. Dr. Peter Tschudi gewählt. Er steht auch dem geschäftsleitenden Ausschuss vor, der sich zusammensetzt aus: Dr. med. Hedi Decrey Wick (VD) und Dr. med. Frano Denti (TI) als VizepräsidentInnen, Dr. med. François, Héritier, Dr. med. Hansueli Späth und einem, bzw. einer VertreterIn der Jungen Hausärzte (Dr.med. Sven Streit und Dr. med. Miriam Schöni werden sich diese Aufgabe teilen).
- Der Initiativtext wurde definitiv bereinigt. Er steht allen Interessierten integral zur Verfügung, unter dem Vorbehalt allerdings, dass dieser Text noch von der Bundeskanzlei geprüft und genehmigt werden muss (insbesondere auch die Übersetzungen ins Französische und Italienische muss zwingend durch die Bundeskanzlei erfolgen, was bisher noch nicht geschehen ist)
Inhaltlich enthält der Initiativtext (Art. 118 b) folgende Forderungen (Zusammenfassung):
Bund und Kantone sorgen gemeinsam für eine qualitativ hoch stehende und allen Menschen gleich zugängliche medizinische Versorgung durch Fachärzte der Hausarztmedizin. Sie tun dies, indem sie die Hausarztmedizin als prioritäre Anlaufstelle für die Behandlung von Krankheiten fördern. Ausserdem müssen sie eine ausgewogene regionale Verteilung anstreben und günstige Voraussetzungen für die Ausübung der Hausarztmedizin schaffen.
Der Bund wird ferner verpflichtet, eine Reihe von Vorschriften zu erlassen, die alle ein einziges Ziel haben: Die Hausarztmedizin zu stärken. Dazu gehören u.a. Vorschriften über die universitäre Aus- und Weiterbildung, die klinische Forschung, den gesicherten Zugang zum Beruf des Hausarztes und dessen erleichterte Ausübung, die angemessene Abgeltung aller hausärztlichen Leistungen mit einem breiten Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, sowie die Anerkennung und Aufwertung der beratenden und koordinierenden Tätigkeiten.
Was damit genau im Detail gemeint ist, steht in einem rund 10-seitigen Papier («Erläuterungen») dazu. Diese Erläuterungen definieren jeden einzelnen Paragraphen und werden dereinst vor allem für den Gesetzgeber (Parlament) bei der Formulierung des Gesetzestextes wichtig sein, wenn die Initiative angenommen worden ist.
Das weitere Vorgehen wurde nun vor allem in die Hände des Ausschusses gelegt, der beauftragt wurde, die Initiative im Herbst zu lancieren mit dem ersten Ziel, sie am 1. April 2010 einzureichen.
Im Namen des SGAM-Vorstandes : Dr. François Héritier
Hausärztinnen und Hausärzte lancieren Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin»
Ganzes Pressecommuniqé als PDF
An der jährlichen Kadertagung der SGAM auf dem Bürgenstock haben die Hausärztinnen und Hausärzte beschlossen, im Herbst 2009 eine Volksinitiative «JA zur Hausarztmedizin» zu lancieren. Das Initiativkomitee soll dabei ausschliesslich aus Hausärzten bestehen.
«Wer braucht die Hausarztmedizin in Zukunft noch?». Diese Frage bildete das Schwerpunktthema der SGAM- Kadertagung vom 7. bis 9. Mai 2009 auf dem Bürgenstock.
Das Initiativkomitee „Ja zur Hausarztmedizin“ hat sich am Donnerstag, 2. Juli 2009 formell konstituiert.
Nachdem die SGAM-Kader bereits am 9. Mai 2009 auf dem Bürgenstock einstimmig beschlossen hatten, eine Volksinitiative zu lancieren, erfolgte nun am 2.Juli 2009 die formelle Konstituierung des Initiativkomitees in Bern.

