News
27.09.2012
Finanzierung der Hausarztmedizin bleibt das «pièce de résistance»

Der Ständerat hat an seiner Mittwochssitzung der Motion «Stärkung der Hausarztmedizin» zugestimmt.

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21.09.2012
Weichenstellung für das elektronische Patientendossier – Nationalrat überweist Motion zur Beschleunigung der eHealth-Einführung

Der Nationalrat hat in seiner gestrigen Debatte der Motion der Kommission für soziale Sicherheit...

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09.07.2012
Initiative "Ja zur Hausarztmedizin"

Newsletter Taskforce

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Veranstaltungen
Di, 25.06.2013
20th WONCA World Conference

which is to be held in Prague from 25th to 29th June 2013, Czech Republic.

Motto: Family Medicine...

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Do, 29.08.2013 – Fr, 30.08.2013
SwissfamilyDocs Conference, BernExpo, Bern

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Willkommen auf der Homepage der SGAM

Ein Beruf. Eine Stimme. Ein Ziel!

Seit dem 17. September 2009 hat die Schweiz einen einzigen grossen Verband der Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte. Die drei Fachgesellschaften der Grundversorger (Allgemeinmediziner SGAM, Internisten SGIM und Pädiater SGP) haben den «Berufsverband der Haus- und Kinderärzte» («Hausärzte Schweiz») gegründet, um ihre berufspolitischen Ziele gemeinsam anzugehen.

Link zu Hausärzte Schweiz

 

 

Initiative Ja zur Hausarztmedizin

Homepage Initiative

Stellungnahme des Initiativkomitees «Ja zur Hausarztmedizin» zum Ständeratsentscheid vom 26.9.12 (Motion«Stärkung der Hausarztmedizin»)

Die Richtung stimmt, die Finanzierung bleibt ungelöst

Das Initiativkomitee Ja zur Hausarztmedizin und der Berufsverband Hausärzte Schweiz nehmen mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Ständerat heute die Motion «Stärkung der Hausarztmedizin» seiner gesundheitspolitischen Kommission angenommen hat und damit die Masterplan-Strategie des Bundesrates unterstützt.

Damit kommt zum Ausdruck, dass sowohl Ständerat wie Bundesrat erkannt haben, dass die medizinische Grundversorgung, insbesondere die Hausarztmedizin in der Schweiz, der Unterstützung und Förderung bedarf und dass ein hoher Grad an Dringlichkeit geboten ist. Denn die Zeit drängt. Der drohende Hausärztemangel erfordert jetzt ein entschlossenes und mutiges Handeln. Das gilt insbesondere auch für die Frage der Finanzierung.

Die Hausärzte sind für jede konstruktive Lösung offen und bereit, mit Bundesrat und Parlament einen für alle Seiten akzeptablen Kompromiss zu suchen, weshalb sie seit Monaten aktiv in den drei Arbeitsgruppen des Masterplanes mitarbeiten.

Nun bedroht aber ausgerechnet eine blockierte Diskussion zur Kostenneutralität in der wichtigsten Arbeitsgruppe – Finanzierung und Versorgung - den Erfolg des Masterplans und damit auch die Umsetzung der heute beschlossenen Motion. Aus Sicht der Initianten kann eine Förderung der Hausarztmedizin niemals kostenneutral finanziert werden. Für eine Besserstellung der Haus- und Kinderärztinnen und –ärzte braucht es neue Fördermittel – und mehr Flexibilität der übrigen Teilnehmer am Masterplan. Dafür ist nun dringend ein politisches Signal notwendig!

Aus Sicht des Initiativkomitees stimmt die Richtung der beiden anderen Arbeitsgruppen des Masterplans zwar nach wie vor, doch solange vor allem die Frage der Kostenneutralität nicht deblockiert ist, sehen die Initianten keinen Grund, ihre Initiative zurückzuziehen.